Frauen leisten viel – aber wird es auch entsprechend bewertet? TVöD und leistungsorientierte Bezahlung aus der Sicht der Gleichstellung
- für Gleichstellungsbeauftragte

Zielgruppe

Gleichstellungsbeauftragte aus Verwaltungen und verwaltungsähnlichen Einrichtungen

Ihr Gewinn

Sie erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten der neuen leistungsorientierten Bezahlung im TVöD. Kernstück des neuen Tarifrechts für Angestellte und Arbeiter der Kommunen ist ein neues Entgeltsystem, das sich an der individuellen Leistung und Berufserfahrung und nicht wie bisher an Lebensalter und Zahl der Dienstjahre orientiert. Innerhalb der 15 neu entwickelten Entgeltgruppen ist das Erreichen der Entwicklungsstufen 3 – 6 leistungsabhängig. Neben das Monatsentgelt tritt zusätzlich eine leistungsabhängige Bezahlungskomponente, das Leistungsentgelt. Ab 1.1.07 wird zunächst mit 1 % der Monatsentgelte des Vorjahres gestartet. Als Gleichstellungsbeauftragte sind Sie dazu aufgerufen, aktiv am Prozess der Entwicklung von Leistungskriterien und der Vorbereitung der Mitarbeiterinnen auf die neuen Bezahlungskriterien mit zu wirken. Sie reflektieren das Verhältnis von Frauen zur Leistung und die Erstellung von Leistungskriterien, die den Leistungen von Frauen und Männern gerecht werden.

Inhalte          

  • grundlegende Informationen über neues Tarifrecht, Schwerpunkt leistungsorientierte Bezahlung, und seine Auswirkungen auf die Gleichstellung
  • Rolle der Gleichstellungsbeauftraten bei der Einführung der Leistungsorientierung
  • Leistungsmessung, Gleichstellung und Gender Mainstreaming
  • geschlechtergerechte Leistungskriterien
  • Welches Verhältnis haben Frauen zur Leistung? Wie wird weibliche Leistung gesehen und bewertet? Wie gehen Frauen mit Leistungsdruck und Leistungsorientierung um?
  • Leistungszyklen, Leistungsstufen, Leistungsvereinbarungen
  • Diskussion von Umsetzungsschritten und Strategien
  • Infonetz zum TVöD

Leitung

Barbara Kamphusmann M.A., Organisationsberaterin, FagusConsult
Klaus Kettner, Fachanwalt für Arbeits- und Sozialrecht, öffentliches Dienstrecht

Dauer

1,5 Tage