Gender Mainstreaming: Die Gleichstellung von Frauen und Männern in allen Bereichen des öffentlichen Lebens
- für Frauen

Inhalte

Die Staaten der Europäischen Union haben sich 1997 im Amsterdamer Vertrag verbindlich verpflichtet, das Prinzip des Gender Mainstreaming politisch umzusetzen. Gender Mainstreaming (GM) zielt darauf ab, geschlechtsspezifische Unterschiede auf allen gesellschaftlichen Ebenen sichtbar zu machen und die Ungleichbehandlung von Frauen und Männern zu beenden. Die Rechte und Bedürfnisse von Frauen und Männern sollen in allen Geschäfts-, Politik- und Lebensbereichen integriert und nachhaltig berücksichtigt werden.

Ziel

Sie vertiefen Ihre Kenntnisse über GM, das als Führungs- und Gestaltungsaufgabe die Gleichstellung von Frauen und Männern in alle Entscheidungsbereiche der Gesellschaft und Verwaltung einbezieht.

Themenschwerpunkte

GM rückt die Gleichstellung ins Zentrum der Gestaltung aller Verwaltungs- und Stadtentwicklungsprozesse. GM betrifft z.B. Fragen

  • des Wohnungsbaus (Gartenhöfe, Spielwiesen, Infrastruktur zur Kinderbetreuung, Küchen mit Blickkontakt nach außen, Kommunikationsräume)
  • der Sicherheit im öffentlichen Raum (beleuchtete Parkanlagen, Hausflure, Parkplätze)
  • geschlechtsspezifischer Gesundheitspolitik
  • unternehmens- und verwaltungsinterne Prozesse (Personalentwicklung, Kundenberatung, Auftragsvergabe etc.)

Geschlechtergerechtigkeit wird somit als Entscheidungs- und Bewertungskriterium in alle gesellschaftlichen Prozesse einbezogen- und nicht als `Frauenfrage` marginalisiert.
Sie erhalten einen Überblick über Begriff, Einsatzfelder, Methoden und Anwendungsbeispiele des Gender Mainstreaming. Anhand konkreter Beispiele aus Ihrer Berufspraxis werden Strategien für die Durchführung des GM in Ihrer Institution erarbeitet und diskutiert.

Zielgruppe

Frauen / Mitarbeiterinnen aller Bereiche

Leitung

Barbara Kamphusmann M.A., Organisationstrainerin, FagusConsult

Dauer

2 Tage